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Waldkliniken Eisenberg

Wir sind für Sie da – mit besonderen Vorkehrungen für Ihre Gesundheit!

Ab sofort ist es an den Waldkliniken Eisenberg wieder möglich, Termine für die Orthopädische Ambulanz und die Kinder-Ambulanz zu buchen. Die Ambulanzen der Proktologie und der Physiotherapie werden ab 18.05. für Patienten geöffnet.

Auch OP-Termine werden wieder vergeben.

Für Terminanfragen können Sie ganz einfach den orangen Termin-Button rechts nutzen.

Damit erweitern wir Schritt für Schritt unsere Behandlungskapazitäten – wir tun dies mit Bedacht und haben in ganz besonderem Umfang Vorkehrungen getroffen, um das Risiko für eine unerkannte Corona-Infektion zu minimieren und damit eine Ansteckung von Patienten und Mitarbeitern sowie Besuchern zu verhindern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Auch gelten für unser Haus besondere Regeln für Besucher von Patienten. Laut Thüringer Eindämmungs-Verordnung vom 2.5. sind Besuche in Krankenhäusern grundsätzlich untersagt, ab 12. Mai werden wir nach den Richtlinien des Thüringer Gesundheitsministeriums die Besuchsregelung koordiniert lockern. Das Gesundheitsministerium gestattet dann einen vorab registrierten Besucher pro Person am Tag. Auch dies dient der Vermeidung von Corona-Infektionen.

Leider kommt es aufgrund der besonderen Maßnahmen und auch ministerieller Vorgaben zu Unannehmlichkeiten: Beispielsweise ist unsere Cafeteria nur für Mitarbeiter geöffnet, es findet leider derzeit kein Verkauf an Ambulanz-Patienten oder Besucher des Hauses statt. Auch der Patientengarten bleibt gesperrt, um nicht Besuchsregelungen aushebeln zu können.

Dies alles dient der Vermeidung von Infektionen – wir bitten um Verständnis!

 

Wichtige Informationen zu Corona finden Sie hier

Waldkliniken Eisenberg

„Sicherheit zuerst“ heißt unser Motto

Wie wir alle wissen, ist Corona nicht besiegt und der Virus begleitet uns weiterhin. Deshalb haben wir an den Waldkliniken ganz besondere Maßnahmen ergriffen, um unsere Patienten, unsere Mitarbeiter und unsere Besucher gegen eine Infektion so weit wie möglich zu schützen.

Diese Maßnahmen gelten teilweise schon seit Beginn der Pandemie bei uns – und sie werden beständig weiterentwickelt. Hier ein Überblick:

Der Bereich für Corona-Patienten ist strikt isoliert von allen anderen Bereichen

In den Waldkliniken besteht Mundschutzpflicht für alle Patienten und ambulanten Besucher – alle Mitarbeiter der Waldkliniken tragen bereits seit 17. März Mundschutz

Ebenfalls seit 17. März findet für alle Mitarbeiter (auch Verwaltung oder Reinigung) ein Corona-Screening statt – und zwar 2mal wöchentlich! Dieses Modell haben mittlerweile viele Krankenhäuser übernommen. So versuchen wir auszuschließen, dass durch Mitarbeiter das Virus in unser Haus getragen wird

Am Eingang unserer Kliniken wird bei jedem, der unser Haus betritt, Fieber gemessen

Hand-Desinfektion ist obligatorisch

Alle Patienten, die bei uns operiert werden wollen oder notfallmäßig operiert werden müssen, werden auf Corona getestet

Bei planbaren Operationen geschieht dies präoperativ max. 72 Std. vor OP

In allen Bereichen des Hauses gelten klare Abstandsregelungen – sowohl in den Patientenzimmern, als auch in den Wartebereichen der Ambulanzen, als auch auf den Gängen

Patienten für die Ambulanzen werden erst 20 min vor Termin eingelassen, um „Staus“ zu vermeiden

Ab 12. Mai gibt es klare Besuchsregelungen: 1 registrierter Besucher pro Patienten für 1 Stunde pro Tag. Hierzu bitte die Info am 11.5. beachten.

Der Patientengarten bleibt gesperrt, damit hier nicht Besuchsregeln umgangen werden

Waldkliniken Eisenberg

Deutschlands Nummer 1

Medizinische Versorgung und Pflege auf höchstem Niveau, dazu unzählige positive Bewertungen von Patienten: Diese Mischung hat den Waldkliniken Eisenberg den 1. Platz bei der Zertifikatsstudie "Deutschlands beste Krankenhäuser" des F.A.Z.-Instituts eingebracht. 

"Unsere Orthopäden sind Experten auf ihrem Gebiet und sehr erfahren. Wir bekommen mit, wenn es neue Trends und Erkenntnisse bei OP- oder Heil-Methoden gibt. Wir sind "up to date" und bestens vernetzt", erklärt der Ärztliche Direktor Univ.-Prof. Dr. Georg Matziolis. "Einen erheblichen Anteil an dieser Auszeichnung haben aber auch unsere Pflegefachkräfte."

Hintergründe und Fakten zur Studie

Die Studie

Seit einigen Jahren ermittelt das F.A.Z.-Institut "Deutschlands bestes Krankenhaus" in unterschiedlichen Größen- und Leistungskategorien.

In die Bewertung fließen dabei die Ergebnisse aus den wichtigsten Patienten-Portalen ebenso ein wie die fachliche Auswertung der Qualitätsberichte, die jedes Krankenhaus jährlich veröffentlichen muss.

Mehr als 2.000 Krankenhäuser werden dabei nach sachlichen und emotionalen Kriterien bewertet und in einer Rangliste der Häuser vergleichbarer Größe verortet.

Die jeweils beste Klinik erhält dabei die maximal möglichen 100% – die folgend Platzierten werden an den Werten des Besten gemessen.

 

Die Portale

  • TK-KlinikführerOnline-Befragung von über 800.000 TK-Versicherten in 6 Qualitätsdimensionen
    • allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhaus
    • Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis
    • Zufriedenheit mit der medizinisch-pflegerischen Versorgung
    • Zufriedenheit mit Information und Kommunikation
    • Zufriedenheit mit der Organisation und Unterbringung
    • (Gefühlte) Patientensicherheit
  • Weisse ListeBefragung von AOK-, KKH- und BARMER-Versicherten mit wissenschaftlich fundierten Fragebogen. Dabei werden jährlich über 1 Mio. Bögen versendet und in 4 Qualitätsdimensionen unterteilt
    • (Weiterempfehlung durch Patienten
    • Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung
    • Zufriedenheit mit der pflegerischen Versorgung
    • Zufriedenheit mit Organisation und Service
  • Klinikbewertungen.de: Das bekannte Online-Bewertungsportal veröffentlich anonymisierte Patientenbewertungen, die auf Eigeninitiative der Nutzer abgegeben werden. Hier gibt es ebenfalls 6 Qualitätsdimensionen
    • Weiterempfehlung
    • Gesamtzufriedenheit
    • Qualität der Beratung
    • Medizinische Behandlung
    • Verwaltung und Abläufe
    • Ausstattung und Gestaltung

 

Das Ergebnis

In der größten Kategorie der Häuser mit 150 bis unter 300 Betten wurden die Waldkliniken Eisenberg als Deutschlands bestes Krankenhaus ausgezeichnet.

Nach dem 19. Platz im vergangenen Jahr erreichten die Waldkliniken 2019 zum ersten Mal die Spitzenposition bei dieser renommierten Studie. Die Waldkliniken setzten sich damit in der Gesamtrechnung von fachlicher Qualität und Patientenzufriedenheit durch.

Bei der sachlichen Bewertung spielten insbesondere das zahlenmäßige Verhältnis von Ärzten beziehungsweise Pflegekräften und Patienten eine große Rolle, ebenso wie die Qualitätsprozesse.

Bei der Patientenzufriedenheit wertete das F.A.Z-Institut die Ergebnisse der Häuser auf drei wichtigen Bewertungsportalen aus und verdichtete diese zu Qualitätsdimensionen: Gesamtzufriedenheit / Weiterempfehlung – Medizinische Versorgung – Organisation und Service – Sonstige Kriterien.

 

Verlagsspezial "Deutschlands beste Krankenhäuser"

Interview mit Prof. Dr. Matziolis & Pflegemanager Böhnel

Herr Prof. Dr. Matziolis, Sie sind Ärztlicher Direktor am Deutschen Zentrum für Orthopädie an den Waldkliniken Eisenberg. Der 1. Platz in der Studie des F.A.Z.-Instituts "Deutschlands beste Krankenhäuser" ist auch eine Auszeichnung der medizinischen Klasse. Wie haben Sie das geschafft?

Univ.-Prof. Dr. Georg Matziolis: An den Waldkliniken Eisenberg ist die Orthopädische Professur der Universitätsklinik Jena beheimatet. Das heißt, dass zu uns Ärzte kommen, die den medizinischen Standard weiterbringen wollen. Davon profitieren unsere Patienten. Denn unsere Orthopäden sind Experten auf ihrem Gebiet und sehr erfahren. Wir bekommen mit, wenn es neue Trends und Erkenntnisse bei OP- oder Heil-Methoden gibt. Wir sind "up to date" und bestens vernetzt. Und das Gute daran: Bei uns kann sich jeder untersuchen lassen. Wer in unserer Ambulanz einen Termin macht, bekommt damit medizinische Hilfe auf höchstem Niveau.  

Was zeichnet Sie und Ihre Kollegen noch aus?

Univ.-Prof. Dr. Matziolis: Wir nehmen uns Zeit für unsere Patienten und sind ehrlich zu ihnen. Wir suchen auf der Grundlage unserer evidenzbasierten Medizin für jeden die individuell beste Behandlungsmethode. Sollte eine Operation unumgänglich sein, kann der Patient auf unsere Erfahrung zählen. Bei bestimmten OPs im Knie- und Hüftbereich verzeichnet Eisenberg außergewöhnlich hohe Fallzahlen. Jede OP und jeder Heilungsverlauf wird aufgezeichnet und die Daten ausgewertet. So können wir belegen, welche Behandlung für den Patienten die besten Heilungsverläufe birgt. Unser Anspruch ist es, immer besser zu werden. Eines muss ich an dieser Stelle aber zwingend dazu sagen - einen erheblichen Anteil an dieser Auszeichnung hat die Pflege. Unsere Pflegekräfte sind über das normale Maß hinaus den Patienten zugewandt.

Damit sind wir bei Ihnen, Herr Toren Böhnel. Sie sind Leiter des Pflegemanagements und gehen in Eisenberg viele neue Wege in der Pflege. 

Toren Böhnel: Die gehe ich ja nicht alleine, sondern mit unserem Direktor für Pflegeentwicklung Prof. Dr. Olaf Scupin. Aber vor allem natürlich mit mehr als 300 kompetenten und sehr motivierten Kollegen in der Pflege.

In den vergangenen Monaten wurde in den Waldkliniken Eisenberg das sogenannte Unit-Konzept eingeführt. Was hat es damit auf sich?

Toren Böhnel: In unserer Unit-Struktur hat jeder Patient zu jeder Zeit eine feste Pflegekraft als Ansprechpartner. Unsere Patienten wissen ganz genau, dass sie sich an ihre Unit-Pflegeperson wenden können. Eine Pflegeperson, die die medizinischen Aspekte des Patienten ebenso gut kennt wie dessen Sorgen und Nöte. So können die Pflegenden viel persönlicher und individueller auf diese eingehen. Das kommt bei Patienten und Pflegenden sehr gut an.

Wegweisend ist auch die Patientenaufnahme. Erklären Sie uns bitte Ihr Modell.

Toren Böhnel: Wir haben den Check-In, also unsere Aufnahme, in den vergangenen Jahren so organisiert, dass dieser möglichst den Erwartungen unserer Patienten auf orts- und zeitnahe Aufnahme entspricht. Die vorstationäre Aufnahme, einige Tage vor der geplanten Einweisung, erfolgt um Untersuchungen und Aufklärungsgespräche vorab zu erledigen. Hierdurch wird es möglich, dass unsere Patienten oder Gäste am Tag vor oder direkt am Tag der OP auf der Aufnahmestation aufgenommen werden können. Dies geschieht, damit Patienten, bei aller Aufregung, nicht noch notwendige Voruntersuchungen erledigen müssen.

Das heißt, dass Patientenaufnahme und Belegung des Zimmers auf Station in Eisenberg getrennt sind?

Toren Böhnel: Ja. Und das reduziert für unsere Patienten Laufwege und die Aufenthaltszeit in der Klinik. Diese Organisation ermöglicht es uns, sich noch gezielter um unsere Patienten kümmern zu können. In der Aufnahmestation, wir nennen dies den Boarding-Bereich, werden die Patienten von speziell geschulten Fachkräften auf ihre Operation vorbereitet. Da wir wissen, dass unsere Patienten gerade in diesen Stunden vor einem Eingriff besondere Fürsorge brauchen, halten wir diesen Service für besonders wichtig. Zudem ist diese Konzept-Umsetzung eine wesentliche Verbesserung für das Thema Patientensicherheit.

Interview mit Geschäftsführer David Thies

Herr Thies, was bedeutet Platz 1 in der Studie des F.A.Z.-Instituts "Deutschlands beste Krankenhäuser" für Sie und Ihre Klinik? 

David-Ruben Thies: Sie bedeutet vor allem, dass unsere Mitarbeiter in allen Bereichen eine hervorragende Arbeit leisten und ihre Aufgaben mit Herzblut erledigen. Diese Auszeichnung ist ihr Verdienst und macht uns stolz. Sie zeigt, dass sich der von uns eingeschlagene Weg auszahlt. Wir haben viel bewegt in den vergangenen Jahren hier bei uns in Eisenberg – nicht nur äußerlich. Deshalb freue ich mich sehr über diese Anerkennung. Insbesondere deshalb, weil die Studie auf Qualität, Fakten und der emotionalen Zufriedenheit aufbaut. Und wer schon einmal bei uns zu Gast war, der weiß, dass wir auf alle drei Aspekte besonders viel Wert legen.

Sie sprechen es an, die Studie räumt neben der medizinischen Qualität den Patienten-Bewertungen einen großen Stellenwert ein. Wie überzeugen Sie Ihre Patienten?

Thies: Das sind sicher zahlreiche Punkte, die das bewirken. Wir haben in den Waldkliniken den Schwerpunkt der Orthopädie. Daneben sind wir vor allem auch für unsere Bürger in der Region DIE Klinik im Landkreis mit Innerer Medizin und Chirurgie, in der man sich rundum gut versorgt weiß. Sicher sind aber auch unsere kurzfristigen Ambulanz-Termine als erster Baustein wichtig und entscheidend für so eine herausragende Bewertung. In diesen Terminen nehmen wir uns die nötige Zeit, um mit jedem Patienten individuell seinen besten Heilungsweg zu besprechen – egal, ob konservativ oder operativ. Ich bin mir sicher, dass diese qualitativ hochwertige Beratung ein entscheidendes Kriterium für die Zufriedenheit unserer Patienten ist. 

Worauf führen Sie diese hohe Zufriedenheit zurück?

Thies: Wir wägen sehr genau ab, was das Beste für den Patienten ist. Das spüren die Menschen und fühlen sich wohl bei uns. Im Schnitt werden jährlich 30.000 Patienten in der orthopädischen Ambulanz behandelt, nur etwa 20% müssen schlussendlich operiert werden. Das zeigt, dass bei uns nicht jeder eine Operation braucht oder „verschrieben“ bekommt. (lacht) Wir bieten einfach eine seriöse und hochklassige Beurteilung an. Und sollte eine Operation unvermeidlich sein, können sich die Patienten darauf verlassen, in routinierten Händen zu sein.

Wie sichern Sie die ebenfalls in der Studie ausgezeichnete medizinische Qualität an den Waldkliniken Eisenberg?

Thies: Das Deutsche Zentrum für Orthopädie ist weit über die Landesgrenzen Thüringens hinaus bekannt. Ebenso haben wir mit unserer Chirurgie und Inneren Medizin einen hohen Anspruch in der Versorgung für unsere Patienten in der Region. Unsere Ärzte sind absolute Spezialisten auf ihrem Gebiet. Dank des herausragenden Arzt-Patienten- und des noch besseren Pflegekraft-Patienten-Schlüssels kommt diese medizinische Qualität den Patienten zugute. Dazu kommt ein hohes Maß an Patientensicherheit und ein sehr hoher Hygiene-Standard, der uns in den vergangenen Jahren ebenfalls schon Auszeichnungen eingebracht hat. Es zeigt sich, dass sich die Investitionen in diese und weitere Bereiche auszahlen. Und auf diesem Weg wollen wir zukünftig auch weitermachen.

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