Termin Infopaket

 

Department Wirbelsäule

Wenn Sie an einer Erkrankung der Wirbelsäule leiden, führen wir zunächst eine ausführliche Diagnostik durch. Anschließend bieten wir Ihnen eine individuell zugeschnittene und für Sie optimale Therapie an.

Zum einen gibt es für Sie die Möglichkeit der multimodalen Schmerztherapie. Bei diesem ganzheitlich ausgerichteten Verfahren arbeiten Schmerztherapeuten, Wirbelsäulenspezialisten, Psychologen sowie Physio- und Ergotherapeuten Hand in Hand.

Zum anderen verfügen wir über eine umfangreiche Expertise in sämtlichen modernen Operationsverfahren von der Behandlung von Bandscheibenvorfällen über die Implantation von Bandscheibenprothesen bis hin zur Versteifung. Außerdem sind unsere Ärzte und Therapeuten spezialisiert auf den Bereich Skoliose (seitliche Krümmung der Wirbelsäule).

Oberarzt – PD Dr. med. Patrick Strube

Departmentleiter Wirbelsäule

E-Mail: wirbelsaeulenzentrum (at) waldkliniken-eisenberg.de

Sekretariat
Telefon: 036691 8-1439
E-Mail: g.geier (at) waldkliniken-eisenberg.de

Im Überblick – Die Schwerpunkte des Department Wirbelsäule

Zervicaler Bandscheiben­vorfall / Bandscheiben­prolaps – Halswirbel­säule

Beim Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps) treten gallertartige Anteile der Bandscheibe in den Wirbelkanal (Spinalkanal) hervor.                                                                                                                         

Lumbale Spinalkanal­stenose / Einengung des Wirbelkanals - Lendenwirbel­­säule

Unter lumbaler Spinalkanalstenose wird eine umschriebene Einengung des Wirbelkanals an der Lendenwirbelsäule verstanden. Dies kann zu einer Kompression von Rückenmark, Nervenwurzeln oder Nerven führen.

Entzündung / Spondylodiszitis

Infektionen an der Wirbelsäule sind selten. Ist die Bandscheibe betroffen, spricht man von einer Spondylodiszitis (Entzündung), ist der Wirbelkörper betroffen spricht man von einer Spondylitis.                                                                                                                                              

Lumbaler Bandscheiben­vorfall / Bandscheiben­prolaps – Lendenwirbel­säule

Beim Bandscheibenvorfall treten gallertartige Anteile der Bandscheibe in den Wirbelkanal (Spinalkanal) vor. Bei der Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) ragen Anteile des Faserknorpelrings der Bandscheibe teilweise in den Wirbelkanal.

Ermüdungsbruch des Kreuzbeins / Insuffi­zienzfraktur Os Sakrum

Der Ermüdungsbruch des Kreuzbeins einsteht bei verminderter Knochenqualität z.B. aufgrund von Osteoporose (altersbedingt, Cortisontherapie etc.) oder Tumorerkrankungen.                                                        

Wirbelgleiten / Spondylolis­thesis

Ein Wirbelgleiten ist ein Zeichen für eine Instabilität der Wirbelsäule. Es entsteht, wenn durch Degeneration die Wirbelverbindungen geschwächt werden. Vor allem Lockerungen im Bereich der Gelenke und Bänder führen zu einem Abgleiten der Wirbel. Diese Instabilität äußert sich in Rückenschmerzen, die sich unter Belastung verstärken.

Zervicale Stenose / Einengung des Wirbelkanals an der Halswirbelsäule

Unter zervikaler Spinalkanalstenose wird eine umschriebene Einengung des Wirbelkanals an der Halswirbelsäule verstanden. Dies kann zu einer Kompression von Rückenmark, Nervenwurzeln oder Nerven führen.

Wirbelkörper­brüche / Wirbelkörper-Frakturen

Man unterscheidet hinsichtlich der Ursache zwischen traumatischer (unfallbedingter) Fraktur, osteoporotischer Fraktur und pathologischer Fraktur.                                                                                                                                                                                   

Skoliose, (Hyper-)­­Kyphose

Von Hyperkyphose spricht man bei verstärkter Wirbelsäulenkrümmung im seitlichen Profil, von Skoliose bei 3-dimensionalen Verkrümmungen des zentralen Achsorgans mit folgender Buckelbildung im Brustkorb- oder Lendenbereich.