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Waldkliniken Eisenberg

Klinik für Innere Medizin

Unsere Schwerpunkte liegen auf der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege und Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus).

Eine besondere Expertise hat unsere Klinik auch in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Verdauungsstörungen und Erkrankungen der Bauchorgane. 

Vielfach behandeln wir die Erkrankungen endoskopisch, also ohne Operation. So ist es uns möglich, Steine aus dem Gallengang zu beseitigen, bestimmte Polypen und Tumore am Magen oder Dickdarm abzutragen oder Blutungen zu stillen.

Chefarzt Dr. Akos Juhasz

Chefarzt Dr. Akos Juhasz

Dr. Akos Juhasz ist seit 1. April 2019 Chefarzt der Klinik für Innere Medizin an den Waldkliniken Eisenberg.

Dr. Juhasz arbeitete zuvor als Oberarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin des SRH Gera und hat dort unzählige Patienten mit verschiedenen lebensbedrohlichen internistischen Krankheitsbildern erfolgreich behandelt.

Sein Credo lautet: "Der Arzt gehört an das Bett der Patienten." Auch wenn er in seiner Position als Chefarzt viel am Schreibtisch sitzt, lässt er sich die regelmäßige Visite und die Gespräche mit den Patienten nicht nehmen. 

Unser Ärzteteam

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Dr. Akos Juhasz

Chefarzt
Innere
036691 8-1213

Facharzt für Innere Medizin;  Intensivmedizin im Gebiet Innere Medizin, Notfallmedizin

Dipl.-Med. Sibylle Popp

Ltd. Oberarzt
Innere

Fachärztin für Innere Medizin; Gastroenterologie, FK Rettungsdienst, Sigmoido-Koloskopie

Richard Ukiri

Oberarzt
Innere

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie; Notfallmedizin, Verkehrsmed.Begutachtung 

PD Dr. René Schiffner

Assistenzarzt
Innere

Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Lisa Reinhardt

Assistenzarzt
Innere

Susann Cole

Assistenzarzt
Innere

Kathleen Dietze

Assistenzarzt
Innere

Stefanie Häckel

Assistenzarzt
Innere

Tatjana Hermann

Assistenzarzt
Innere

Dr. Friederike Götz

Assistenzarzt
Innere

Maria Vogel

Assistenzarzt
Innere

Schlaganfall

Schlaganfall

Fibrinolysetherapie bei Schlaganfällen

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute: Um Patienten in unserer Region schnellstmöglich und wohnortnah zu versorgen, führen wir bei akuten Hirninfarkten eine Fibrinolysetherapie durch. 

Dabei werden Blutgerinnsel im Gehirn, die den Schlaganfall verursachen, medikamentös aufgelöst. Hier arbeiten wir eng mit unserer Intensivtherapiestation und der Radiologie (mit 24 Stunden zur Verfügung stehendem CT) zusammen.

Eine rechtzeitige Behandlung kann das Risiko von Schädigungen des Gehirns mit Folgeschäden wie Sprachstörungen, Lähmungen verringern. Wichtig ist deshalb, dass so schnell wie möglich der Notarzt verständigt und der Patient in eine Klinik eingewiesen wird – neue Untersuchungen sprechen von einem Zeitraum von drei bis maximal 4,5 Stunden nach Eintreten der typischen Symptome wie Sprachstörungen, Sehstörungen, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Übelkeit, Lähmungen oder Verwirrtheit.

Schlaganfall – Ein lebensbedrohlicher Notfall

Untersuchungsmethoden:

Neben der Fibrinolysetherapie bieten wir zur weiterführenden Diagnostik und zur Risikoeinschätzung alle üblichen Standards: Labor, Echokardiografie, EKG, Langzeit-EKG, Duplexsonografie, CT und MRT.

Außerdem versorgen wir unsere Patienten mit medikamentösen Therapien, Physio- und Ergotherapie sowie allen notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen.

Behandlungsmaßnahmen:

  • Mobilisierung, nach Defiziten ausgerichtete Physiotherapie
  • Sprachtherapie und Ergotherapie (Wiederherstellung der kognitiven Fähigkeiten)
  • Schlucktraining
  • Einstellung auf gerinnungshemmende Medikamente
  • Eventuell Versorgung mit Hilfsmitteln (Rollator, Stützen)
  • Soziale Betreuung, Einleitung rehabilitativer Maßnahmen

 

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Mögliche Erkrankungen:

  • Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
  • Duodenitis (Entzündung der Schleimhaut des Zwölffingerdarms)
  • Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
  • Kolitis (Entzündung des Dickdarmes)
  • Gallenwegserkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Tumordiagnostik

Untersuchungsmethoden:

  • Körperliche Untersuchung
  • Blut- und Stuhluntersuchungen
  • Gastroskopie (Magenspiegelung)
  • Koloskopie (Darmspiegelung)
  • Röntgen
  • CT
  • MRT
  • Ultraschalluntersuchungen, Kontrastultraschalluntersuchungen
  • ERCP (Gallengangdarstellung und Steinentfernungen)
  • Ultraschallgestützte Punktionen

Behandlungsmaßnahmen:

  • Diätetische Maßnahmen 
  • Einstellung auf magenschützende, säurehemmende Medikamente
  • Gastroskopische oder koloskopische Eingriffe (z.B. zur Blutstillung oder Versorgung von Geschwüren, Speiseröhrenkrampfadern; Entfernung von Polypen als Krebsvorsorge)
  • Notfallendoskopien
  • Ascitespunktionen (Entfernung von Bauchwasser)
  • Einläufe mit entzündungshemmenden Medikamenten
  • Einleitung einer immunsuppressiven (hemmenden) Therapie mit Kortison, MTX oder Azathioprin und ggf. mit TNF-Alpha-Antikörper bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mögliche Erkrankungen:

  • Myokardinfarkt
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzschwäche
  • Lungenembolie
  • Hypertonie
  • Angina pectoris

Untersuchungsmethoden:

  • Körperliche Untersuchung
  • EKG in Ruhe und Belastung
  • Monitorüberwachung
  • Blutuntersuchungen z.B. Blutfette
  • Ultraschall des Herzens einschließlich „Schluckecho“ von der Speiseröhre und so genanntes Stressecho mit Medikamenten
  • Langzeit EKG – und Blutdruckmessung
  • Kurzfristige Organisation einer Herzkatheteruntersuchung
  • Schlafapnoe-Screening

Behandlungsmaßnahmen:

  • Fibrinolysetherapie (Auflösen eines Thrombus)
  • Physiotherapeutische Mobilisierung und langsame Steigerung der Belastung
  • Einstellung auf gerinnungshemmende Medikamente
  • Operative Versorgung (Bypass, Stent, Weitung der Gefäße mittels Herzkatheter) – Verlegung (Behandlung erfolgt nicht in unserem Haus)
  • Vorübergehende und permanente Herzschrittmachertherapie, Implantation eines Defibrillators
  • Elektrische Kardioversion bei Herzrhythmusstörungen
  • Medikamentöse Behandlung von Herzrhythmusstörungen
  • Nichtinvasive Beatmung

Transthorakale und transösophageale Echokardiografie

Transthorakale und transösophageale Echokardiografie

Die Echokardiografie ist neben dem Elektrokardiogramm die wichtigste nichtinvasive Untersuchungsmethode am Herzen.

Wir verfügen in unserer Klinik für Innere Medizin über die apparative Ausstattung, um Ultraschall-Untersuchungen am Herzen durchzuführen und versehen den Befund in der Regel mit einer Behandlungsempfehlung.

  • Stressecho
  • Kontrastmittel-Echo

Erkrankungen der Atemwege

Erkrankungen der Atemwege

Mögliche Erkrankungen:

  • Pneumonie / Lungenentzündung
  • COPD
  • Asthma bronchiale
  • Emphysem
  • Sarkoidose
  • Lungenkarzinom

Untersuchungsmethoden:

  • Röntgen, CT, MRT
  • Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege) mit Spülung, Zytologie
  • Spirometrie ( Lungenfunktionstest)
  • Pleurapunktion

Behandlungsmaßnahmen:

  • Bei Ateminsuffizienz bieten wir sämtliche Beatmungsformen an: CPAP, nicht-invasive Beatmung, High-Flow Sauerstofftherapie
  • Pleurapunktion, Drainage
  • Inhalationstherapie
  • Atemgymnastik, Sekretmobilisation

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