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Waldkliniken Eisenberg

Ein Blick in die Zukunft

Im Moment bauen wir an unserer Zukunft. Unser architektonisch außergewöhnlicher Neubau des Bettenhauses sorgt bereits heute weit über die Landesgrenzen Thüringens hinaus für Aufsehen und Interesse.

Denn zum einen sieht dieser neuartige Rundbau sehr schick aus und ist aufgrund seiner Holz- und Glasfassade auch ökologisch wertvoll. Dieser innovative Neubau kostet trotz vieler Finessen und Details nicht mehr als ein konventionelles Krankenhaus.

Lassen Sie sich vom äußeren Eindruck überraschen, aber nicht täuschen: Wir sind keine Privatklinik. Unser Haus ist für alle da! Und wir nehmen unseren Auftrag zur Grund- und Regelversorgung als kommunales Krankenhaus sehr ernst. Aber wir erwarten natürlich zukünftig nationale und internationale Patienten, die sich aufgrund der Architektur, der heilenden Umgebung und der herausragenden Medizin für einen Besuch in den Waldkliniken Eisenberg entscheiden.

Und schon heute genießen Sie an den Waldkliniken Eisenberg medizinische Behandlung und pflegerische Versorgung auf Spitzenniveau. Nicht umsonst sind wir in unserer Größenordnung bei der F.A.Z.-Studie als "Deutschlands bestes Krankenhaus" ausgezeichnet worden.

♦ Baubeginn: Juli 2016
♦ 246 Betten in 128 Zimmern (10 Privatzimmer)
♦ 5 Vollgeschosse
♦ Durchmesser Kreis an Außenkante Fassade ca. 65m
♦ Seitenlänge quadratischer Innenhof ca. 31m; Nutzfläche: 8.742m²
♦ Bruttogeschossfläche: 16.550m²
♦ Bruttorauminhalt: 66.450m³

Waldkliniken Eisenberg

Der Mensch im Mittelpunkt

Die für ein Krankenhaus revolutionäre Architektur erkennen Sie nicht nur an unserer von Holz und Glas dominierten Fassade, sondern finden Sie auch im Inneren wieder.

Unser Raumkonzept ist einzigartig in deutschen Kliniken und eine Idee des Architekten und Designers Matteo Thun.

 

► "Bei der Gestaltung eines Krankenhauses steht der Mensch im absoluten Mittelpunkt. Wir wollen mit unserem Konzept die Beziehung zwischen physischem Raum und Wohlbefinden beeinflussen."
Matteo Thun (Architekt)

 "Wir wollten beweisen, dass es möglich ist, ein Hotel zu bauen, das auch als Krankenhaus funktioniert."
David-Ruben Thies (Geschäftsführer Waldkliniken Eisenberg)

 

Die Idee hinter unserem neuen Bettenhaus

Das neue Bettenhaus

Im Jahr 2013 setzte sich der international renommierte und preisgekrönte Architekt und Designer Matteo Thun bei der Ausschreibung für unser neues Bettenhaus durch. Thun überzeugte mit seinem ökologisch nach­haltigen und wirt­schaft­­lichen Konzept. 

Patientenhotel – mit diesem Anspruch sind wir 2013 in die Planung und seit 2016 mit dem den Bau unseres Leuchtturmprojekts gestartet. Eine Außenfassade aus Glas und Holz bietet zukünftig unseren Patienten einen freien Blick in den umgebenden Wald und hilft so bei der Genesung. Im Inneren ergänzen sich Funktions-, Rückzugs- und Erholungsräume.

"Premium Hospitality in the Nature" heißt dabei unser Leitsatz. Es verbindet Gastlichkeit mit medizinischer Exzellenz in einer heilenden Umgebung.

Übliche Standards werden hier neu aufgerollt. So sind unter anderem die Patientenzimmer deutlich hochwertiger und über dem durchschnittlichen deutschen Krankenhaus-Standard angesiedelt. Es wird vorrangig Zwei-Bett-Zimmer geben. Durch die Gestaltung und Anordnung der Betten, des Bades und des Wintergartens gibt es die Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder auch einen bettnahen Begegnungsort zu haben.

Damit die geplanten Aufteilungen auch in der Realität reibungslos funktionieren, haben wir auch hier vorausgedacht. Denn mit unserem Mock-up Raum (Muster- u. Test-Zimmer-Bau) im Patientengarten konnten wir Planungen neu überdenken und so künftig einen noch besseren Komfort im neuen Bettenhaus ermöglichen. 

Denn die eins zu eins nachgebauten Standard- und Privatzimmer für unsere Patienten erlauben Ärzten, Pflegern und auch dem Planungsteam bereits einen umfassenden Einblick in die zukünftigen Gegebenheiten und Abläufe. Die Eröffnung des neuen Bettenhaues ist für Mitte 2020 geplant.

Matteo Thun im Porträt

Matteo Thun: Die Sensation des Normalen

Matteo Thun dürfte fast jedem in seinem alltäglichen Leben schon einmal begegnet sein.Vielleicht nicht persönlich, aber in Form eines der vielen von ihm entworfenen Produkte. 

Thun hat u.a. Espressotassen für Illy entworfen, Armbanduhren für Swatch und darüber hinaus Waschbecken, Toiletten, Vasen und Bürostühle. Und als Architekt natürlich Häuser, Hotels, Bürogebäude sowie die "City of Wood", eine ganze Reihenhaussiedlung aus Holz.

Matteo Thuns Credo ist die Einfachheit

Thun gilt als einer der umtriebigsten Gestalter Europas. Sein Mot­to: "Eco statt Ego". Er ist sehr na­tur­ver­bun­den, pro­pa­giert das Nicht-De­sign und macht nicht viel Auf­he­bens um sich und sei­ne Wer­ke. 

Sein Credo ist die Einfachheit. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch seine Karriere. "In den USA ist 'The new normality' schon heute ein stehender Begriff für moderne Ästhetik. Nur wir Europäer haben noch ein bisschen Schwierigkeiten, ihn uns zu eigen zu machen", erklärt Thun.

Schon beim Entwurf der Illy-Espresso-Tasse machte er sich die Sensation des Normalen zunutze. "Nachdem ich diese Tasse 1991 gezeichnet hatte, ist sie zigtausendfach und von allen möglichen Porzellanherstellern kopiert worden. Wieso? Weil sie unheimlich normal ist", sagt Thun. "Sie sieht ziemlich genau so aus, wie ein fünfjähriges Kind eine Tasse zeichnen würde."

Matteo Thuns Lehrmeister war Ettore Sottsass

Thun wurde 1952 in Bozen geboren, seine Eltern führten ein Porzellanunternehmen. An der Kunsthochschule in Salzburg war er Schüler des Malers Oskar Kokoschka, von dem er laut eigener Aussage die "Disziplin des Sehens" gelernt habe.

Er studierte Architektur in Florenz und kam mit seinem Meister Ettore Sottsass "mit der eisernen Disziplin eines ganzheitlichen Genies" in Kontakt. Mit ihm gründete er 1981 als jüngstes Mitglied die Gruppe Memphis, bevor er sich 1984 mit dem eigenen Büro "Thun & Partners" in Mailand selbständig machte, das heute auch eine Dependance in Shanghai besitzt.

Mit etwa 60 Mitarbeitern entwickelt Matteo Thun Projekte in den Bereichen Design, Architektur und Innenarchitektur. 

Matteo Thuns spezielle Verbindung zu Holz

Als Baumaterial spielt Holz dabei eine dominante Rolle. Für Thun ist es sogar das Material des 21. Jahrhunderts. 

"Holz wird im Gegensatz zu Beton und Zement mit dem Alter immer schöner", erklärt Thun. "Eine Holzfassade ähnelt dem Gesicht einer alten Bergbäuerin, die jeden Tag auf die Alm geht und deren Haut von tiefen Furchen geprägt ist. Jeder wird sagen: was für eine schöne Frau. Den gleichen Effekt können Sie bei den uralten Heuschobern aus Lärchenholz beobachten, die Sie überall in den Alpen finden. Patina ist ein Qualitätsmerkmal, im menschlichen Gesicht genau wie in der Architektur."

Die in dieser Zeit viel zitierte Nachhaltigkeit ist dabei nicht Grundlage, sondern normal Folge eines verantwortungsvollen Bauens. "Für mich ist der Begriff Nachhaltigkeit vollkommen redundant, ein Pleonasmus. Denn für einen Architekten sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, ökologisch und nachhaltig zu bauen. Wer das nicht macht, ist kein Architekt", sagt Thun.

Waldkliniken Eisenberg

Ums Eck gedacht

Sie kennen die klassische Krankenhauseinrichtung: Bis zu drei Betten nebeneinander, vielleicht mit einem Vorhang getrennt. Dieses Modell ist an den Waldkliniken Eisenberg bald Geschichte.

In unseren modernen, deutlich über dem deutschen Durchschnitt eingerichteten Zwei-Bett-Zimmern haben Sie zukünftig mehr Privatsphäre.

Durch die Anordnung der Betten, des Bades und des Wintergartens gibt es die Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder auch einen bettnahen Begegnungsort.

Waldkliniken Eisenberg

Die hohe Kunst des Kochens

Sie ist eine der bekanntesten Köchinnen Deutschlands: Sarah Wiener. Buchautorin, TV-Star, Genussmensch, Landwirtin. Und unsere Küchenexpertin!

Gemeinsam mit unseren Köchen entwickelt Sarah Wiener speziell für die Waldkliniken Eisenberg eine neue Form der Krankenhausküche. Frische und regionale Zutaten spielen dabei die Hauptrolle.

Sarah Wiener im Porträt

Sarah Wiener im Porträt

Sie ist eine erfolgreiche Fernsehköchin, betreibt ein Catering-Unternehmen und mehrere Restaurants. Die Deutsch-Österreicherin Sarah Wiener ist eine taffe Frau mit Idealen, die sich von ganz unten bis nach oben gearbeitet hat. Heute ist sie nicht nur eine Köchin, die auf gesunde Ernährung achtet, sondern vermittelt auch Werte im Umgang mit Lebensmitteln, Lebewesen und der Natur.  

Biografie

Aufgewachsen in Wien schmiss sie mit 17 Jahren die Schule, um durch Europa zu trampen. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich mit Gelegenheitsjobs, bis sie mit 24 Jahren nach Berlin zog und dort mit Ihrem Sohn von Sozialhilfe lebte.

Sie fing an, als Kellnerin zu jobben und arbeitete in der Küche eines Kreuzberger Restaurants, das ihrem Vater gehörte. Nach diesen ersten Schritten in der Gastronomie ging es stetig bergauf. Sie baute sich eine Catering-Firma auf und versorgte mit einer mobilen Küche Filmcrews. 1999 eröffnete Sarah Wiener ihr erstes eigenes Restaurant in Berlin. Weitere Cafes und Restaurants folgten. 

Seit ihren ersten Fernsehauftritten 2004 in der ARD-Doku-Soap „Abenteuer 1900 – Leben im Gutshaus“ wurde Sarah Wiener zum TV-Star und ist bis heute ein gerngesehener Gast in Kochsendungen und Shows im deutschen Fernsehen. 

Engagement

Die große Leidenschaft der Deutsch-Österreicherin ist nach wie vor das Kochen. Dabei achtet sie vor allem darauf, dass frische und regionale Zutaten verwendet werden. Wie wichtig ihr dieses Thema ist, zeigt sich auch in ihrer gemeinnützigen Sarah Wiener Stiftung, die sie 2007 gegründet hat und in der sie sich „Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ engagiert. 

Kern der Arbeit der Stiftung ist praktische Ernährungsbildung – mit der Vision von einer Welt, in der sich alle Menschen verantwortungsbewusst, vielfältig und genussvoll ernähren – von klein auf und ungeachtet der sozialen Herkunft. Bei den Kindern fängt sie zwar an, hört dort aber längst nicht auf. „Wir haben hier eine Luxusgesellschaft, die aber meistens mangelernährt ist“, sagt die Köchin. Deshalb verbreitet sie ihr Wissen über die Zubereitung, Herkunft und Vielfalt von Lebensmitteln – wovon auch die Gäste der Waldkliniken Eisenberg zukünftig profitieren.

7 Ernährungstipps von Sarah Wiener

7 Ernährungstipps von Sarah Wiener

  1. Verwenden Sie soweit möglich Nahrungsmittel, die naturbelassen und unverarbeitet sind und aus regional biologischem Anbau stammen. 
     
  2. Integrieren Sie gesunde Fette in Ihren Ernährungsplan – viele Vitamine sind fettlöslich und können sonst nicht vom Körper aufgenommen werden. 
     
  3. Nutzen Sie frisches Obst und Gemüse als Quelle für Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. 
     
  4. Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich – mindestens zwei Liter am Tag. 
     
  5. Einige Nahrungsmittel wirken schmerzlindernd oder entzündungshemmend. Versuchen Sie diese in Ihren Ernährungsplan einzubinden. Beispiele hierfür sind: Olivenöl, Chilischoten, Leinöl, Fisch, Gemüse, Obst, Kakao, Sojabohnen, Cashewkerne, Nüsse, Milchprodukte und Haferflocken. 
     
  6. Achten Sie auf Nahrungsmittel, die Eisen, Selen, Zink, Jod, Sekundäre Pflanzenstoffe sowie die Vitamine C/D/E/A beinhalten, um Ihr Immunsystem zu stärken. 
     
  7. Schränken Sie den Verzehr von Alkohol, Limonade, Weißmehl, Zucker, frittierten Speisen, Fertigprodukten und Produkten mit Zusatzstoffen ein oder verzichten Sie komplett darauf. 

Waldkliniken Eisenberg

Gehen Sie aus!

Der Restaurant-Besuch gehört zum sozialen Leben dazu. Damit Sie sich nach Ihrem Aufenthalt in den Waldkliniken Eisenberg auch in diesem Umfeld schnell wieder wohlfühlen, können Sie diesen in Zukunft in unserer Piazza üben. Gehen Sie aus! Treffen Sie andere Leute! Kommen Sie ins Gespräch! Kulinarische Köstlichkeiten in angenehmer Gesellschaft unterstützen den Heilungsprozess ebenso wie eine korrekte Therapie.

♦ 50 Plätze
♦ 8 Tische

Gäste sollen zukünftig bis in den späten Abend kulinarisch die Piazza genießen können.

Waldkliniken Eisenberg

Unsere neue Wald-Reha

Einen wichtigen Baustein im medizinischen Leistungsspektrum der Waldkliniken stellt die sich in der Bauplanung befindendlichen Wald-Reha dar. 

Wie beim Bettenhaus hat das Büro Thun & Partners die architektonische Planung übernommen. 154 Betten soll der Neubau fassen und ebenfalls an das Bild des Bettenhauses angeglichen werden. Ganz unserer Philosophie folgend: eine enge Verbindung zwischen physischem Raum, Gastlichkeit und Pflege zu schaffen.

Sobald die Wald-Reha steht, können die Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt ohne Ortsveränderung und ohne Wartezeiten mit der Reha beginnen. So werden sie früher eine höhere Lebensqualität zurückerlangen.

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