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Waldkliniken Eisenberg

Eine Klinik wie keine andere

Ins Krankenhaus zu müssen – darauf freut sich kaum jemand. Landauf landab erwartet einen nicht selten ein tristes Gebäude, öde Patienten-Zimmer und fades Essen. Wir wollen das in Zukunft anders machen.

Als kommunales Krankenhaus bieten wir in unserem Neubau Patienten aller Kassen die Aufenthaltsqualität eines Sterne-Hotels und gleichzeitig Spitzen-Medizin

Der kreisrunde Grundriss unseres Hauses ermöglicht dabei wirklich jedem Patienten einen Blick auf die Natur des Saale-Holzland-Kreises. Jedes unserer Patientenzimmer – alle entsprechen einem gehobenen Hotelstandard – hat außerdem einen Zugang zu einem Wintergarten, von dem aus unsere Gäste diesen Blick noch besser genießen können. 

Unser Haus hat aber noch mehr zu bieten: unter anderem eine schlaue IT, die den Patienten mit allen wichtigen Infos vor, während und nach seinem Besuch versorgt oder gleich drei Restaurants, in denen ein Essen angeboten wird, das nicht nach Krankenhaus schmeckt. 

 

Von den Wissensexperten von Galileo haben wir für unser Haus wunderbare Komplimente erhalten: "Geniales Konzept" und "bis ins kleinste Detail durchdacht". Das Fazit: "Krankenhäuser können so angenehm wie Hotels sein – und für jeden offen und bezahlbar." Genau das ist unser Anspruch! Den Beitrag, der Einblicke in unser Patientenhotel zeigt und das Konzept beschreibt, finden Sie hier ab Minute 31:25.

Waldkliniken Eisenberg

Das Konzept der "Hospitecture"

„Hospitality“ ist der Schlüsselbegriff für das Konzept, das hinter unserem Neubau steht. In dem englischen Begriff für Gastfreundschaft verbirgt sich nicht nur das griechische Wort „Hospis“ für Gast, sondern das Wort „Hospital“ – also Krankenhaus. 

Die Kernidee für unseren Neubau war es deshalb, ein Krankenhaus zu bauen, das Patienten als Gäste willkommen heißt. Und diesen neben erstklassiger Medizin und Pflege auch höchste Aufenthaltsqualität bietet.

Dafür entwickelte der Architekt und Designer Matteo Thun zusammen mit dem Geschäftsführer der Waldkliniken, David-Ruben Thies, eine besondere „Hospitecture“. 

Die Hospitecture bemüht sich um physisches wie auch um geistiges Wohlbefinden. So begleiten wir unsere Patienten – unsere Gäste – in ihren Heilungsprozess, um diese auf medizinisch schnellstmögliche Weise wieder in ihre gewohnten Aktivitäten zu entlassen.

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Immer für unsere Gäste da

Bereits in unserem alten Gebäude vertrauten wir auf ein besonderes Pflegekonzept: Die Unit-Struktur stellt unsere Gäste ganz ins Zentrum. Sie sind der Mittelpunkt, um die sich in unserem Haus alles dreht.

So kümmern sich unsere Pflegefachkräfte um jeweils acht Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung. Feste Ansprechpartner, feste Verantwortlichkeiten und persönliche Beziehungen schaffen Vertrauen und Sicherheit – ein wichtiger Genesungsfaktor für unsere Gäste. 

Unser Neubau unterstützt dieses Konzept architektonisch. In Zukunft arbeiten unsere Pflegefachkräfte in Unit-Stationen und sind damit für unsere Gäste immer sicht- und ansprechbar.

Die Unit-Struktur erfüllt dabei noch eine weitere wichtige Funktion: Die klar definierten Ansprechpartner schaffen Vertrauen und Nähe – der zentrale Faktor neben der Medizin für den Genesungsprozess.

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Gut für Thüringen

Als größter Arbeitgeber in der Region sind wir uns unserer Verantwortung für Land und Leute bewusst. Wichtig war uns deshalb, dass ein Großteil der Investitionen in unser neues Haus an Unternehmen in der Region fließen.

85 Prozent der Bauleistungen haben wir deshalb regional vergeben. Das war nur möglich, weil es keinen Generalunternehmer gab, sondern alle Aufträge einzeln vergeben wurden.

„Das war anstrengend, aber es hat sich gelohnt“, so der Waldkliniken-Geschäftsführer David-Ruben Thies. Unser Neubau kostete dabei pro Quadratmeter nicht mehr als andere Krankenhäuser. Von der öffentlichen Hand wurde er dabei großzügig gefördert

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Ein Symbol für den Saale-Holzland-Kreis

Wir behandeln in den Waldkliniken Patienten aus ganz Deutschland, Europa und der Welt. Unsere Wurzeln haben wir dabei nicht vergessen. Die Architektur unseres Neubaus drückt deshalb auch unsere enge Verbundenheit zu unserer Heimat, dem Saale-Holzland-Kreis, aus.

Die hölzerne Fassade steht dabei für das Holzland, der runde Grundriss symbolisiert den Landkreis, der auch der Träger unserer Klinik ist. Mindergesellschafter ist das Universitätsklinikum Jena.

Die von Architekt Matteo Thun im Inneren unseres Hauses eingesetzten Stilmittel und die neu gepflanzten Eichen unterstreichen zudem die enge Verbundenheit zur Natur der Region. Selbst wer unser neues Gebäude betritt, blickt direkt ins Grüne. In unserem bepflanzten Innenhof, den Ruhepol des Hauses, finden sich natürlich auch Bäume. 

Einer von ihnen ist dabei auffallend krumm. Er steht für das Symbol der Orthopädie: einem krummen Baum, der an einer Stange angebunden ist. An den Decken auf der Kinderstation finden sich als besondere Deko übrigens lange Holzleitern, ein typisches Sinnbild für den Saale-Holzland-Kreis.

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Der Architekt

Die herausragende Architektur unseres Neubaus trägt die unverwechselbare Handschrift des weltweit bekannten Architekten und Designers Matteo Thun.

Ästhetik, Zweck und Nachhaltigkeit zu vereinen, ist das Spezialgebiet des Mailänders – in Gebäuden ebenso wie bei Alltagsgegenständen. Eine bestimmte Schublade, in die man den vielseitigen 68-Jährigen stecken könnte, gibt es jedenfalls nicht. Das spiegeln auch die vielen Stationen seiner Karriere wider.

Der gebürtige Südtiroler war unter anderem Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Art Director der bekannten Marke „Swatch“ und entwarf für den Kaffee-Konzern „illy“ eine weltberühmte Tassen-Kollektion. Zusammen mit seinem Mailänder Team plante und realisierte Thun 20 Jahre lang luxuriöse Hotelbauten in der ganzen Welt.

 

Matteo Thun im Porträt

Matteo Thun: Die Sensation des Normalen

Matteo Thun dürfte fast jedem in seinem alltäglichen Leben schon einmal begegnet sein.Vielleicht nicht persönlich, aber in Form eines der vielen von ihm entworfenen Produkte. 

Thun hat u.a. Espressotassen für Illy entworfen, Armbanduhren für Swatch und darüber hinaus Waschbecken, Toiletten, Vasen und Bürostühle. Und als Architekt natürlich Häuser, Hotels, Bürogebäude sowie die "City of Wood", eine ganze Reihenhaussiedlung aus Holz.

Matteo Thuns Credo ist die Einfachheit

Thun gilt als einer der umtriebigsten Gestalter Europas. Sein Mot­to: "Eco statt Ego". Er ist sehr na­tur­ver­bun­den, pro­pa­giert das Nicht-De­sign und macht nicht viel Auf­he­bens um sich und sei­ne Wer­ke. 

Sein Credo ist die Einfachheit. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch seine Karriere. "In den USA ist 'The new normality' schon heute ein stehender Begriff für moderne Ästhetik. Nur wir Europäer haben noch ein bisschen Schwierigkeiten, ihn uns zu eigen zu machen", erklärt Thun.

Schon beim Entwurf der Illy-Espresso-Tasse machte er sich die Sensation des Normalen zunutze. "Nachdem ich diese Tasse 1991 gezeichnet hatte, ist sie zigtausendfach und von allen möglichen Porzellanherstellern kopiert worden. Wieso? Weil sie unheimlich normal ist", sagt Thun. "Sie sieht ziemlich genau so aus, wie ein fünfjähriges Kind eine Tasse zeichnen würde."

Matteo Thuns Lehrmeister war Ettore Sottsass

Thun wurde 1952 in Bozen geboren, seine Eltern führten ein Porzellanunternehmen. An der Kunsthochschule in Salzburg war er Schüler des Malers Oskar Kokoschka, von dem er laut eigener Aussage die "Disziplin des Sehens" gelernt habe.

Er studierte Architektur in Florenz und kam mit seinem Meister Ettore Sottsass "mit der eisernen Disziplin eines ganzheitlichen Genies" in Kontakt. Mit ihm gründete er 1981 als jüngstes Mitglied die Gruppe Memphis, bevor er sich 1984 mit dem eigenen Büro "Thun & Partners" in Mailand selbständig machte, das heute auch eine Dependance in Shanghai besitzt.

Mit etwa 60 Mitarbeitern entwickelt Matteo Thun Projekte in den Bereichen Design, Architektur und Innenarchitektur. 

Matteo Thuns spezielle Verbindung zu Holz

Als Baumaterial spielt Holz dabei eine dominante Rolle. Für Thun ist es sogar das Material des 21. Jahrhunderts. 

"Holz wird im Gegensatz zu Beton und Zement mit dem Alter immer schöner", erklärt Thun. "Eine Holzfassade ähnelt dem Gesicht einer alten Bergbäuerin, die jeden Tag auf die Alm geht und deren Haut von tiefen Furchen geprägt ist. Jeder wird sagen: was für eine schöne Frau. Den gleichen Effekt können Sie bei den uralten Heuschobern aus Lärchenholz beobachten, die Sie überall in den Alpen finden. Patina ist ein Qualitätsmerkmal, im menschlichen Gesicht genau wie in der Architektur."

Die in dieser Zeit viel zitierte Nachhaltigkeit ist dabei nicht Grundlage, sondern normal Folge eines verantwortungsvollen Bauens. "Für mich ist der Begriff Nachhaltigkeit vollkommen redundant, ein Pleonasmus. Denn für einen Architekten sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, ökologisch und nachhaltig zu bauen. Wer das nicht macht, ist kein Architekt", sagt Thun.

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Unser Neubau in Zahlen

Wie eindrucksvoll unser Neubau ist, das zeigen gleich eine ganze Reihe an Zahlen. 

16.500 Quadratmeter umfasst die begehbare Fläche. Das ist ungefähr so viel wie 2,3 Fußballfelder.

66.500 Kubikmeter beträgt die Kubatur, also der umbaute Raum.

67,4 Meter beträgt der Durchmesser unseres kreisrunden Gebäudes.

6 Etagen hat unser neues Gebäude insgesamt. Ein Untergeschoss und fünf weitere Geschosse. Dazu kommt noch ein Dachgeschoss mit Technikzentrale.

752 Räume verteilen sich insgesamt über die sechs Stockwerke.

128 Bettenzimmer hat unser neues Haus mit 246 Betten, nur 13 davon für Privatpatienten, elf auf der Kinderstation. Sieben Einzelzimmer sind für die Isolierung und die Pflege von Patienten vorgesehen, im Boarding-Bereich befinden sich acht Räume.

1.000 Türen wurden in unserem Haus verbaut, außerdem 3.493 Leuchten, dazu kommen noch einmal 105 für die Außenbeleuchtung.

1.500 Eichenblätter, das Logo der Waldkliniken, finden sich im ganzen Haus, außerdem 31 Holzleitern als Symbol für den Saale-Holzland-Kreis.

2 Kamine hat das Haus.

Ca. 62,5 Millionen Euro hat unser Neubau gekostet. Rund 77 Millionen Euro beträgt die Gesamtsumme der Investitionen in das Projekt, darin enthalten sind auch Maßnahmen wie zum Beispiel die Neugestaltung der Außenanlagen etc.. Der Förderanteil des Freistaates Thüringen an der Gesamtsumme beträgt 56,5 Millionen Euro.

52 Veranden gibt es rund um unseren Neubau. Die Ausrichtung beträgt dabei 360 Grad.

55 Bäume wurden rund um unser Gebäude neu gepflanzt.

3 Restaurants versorgen künftig in unserem Haus Patienten und Personal

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