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Waldkliniken Eisenberg

Anästhesie

Unsere Klinik für Anästhesie betreut rund 90 Prozent unserer stationären Patienten. Bei sämtlichen Eingriffen und Operationen erarbeiten wir mit Ihnen das für Sie günstigste Therapiekonzept rund um Ihre Behandlung.

Schwerpunkte sind die individuelle Beratung vor der Operation, die Festlegung der Anästhesietechnik und die Betreuung nach der Operation auf der Aufwach- oder Intensivstation. Außerdem erstellen die Anästhesisten eine speziell auf die Erfordernisse der Operation abgestimmte Schmerztherapie.

Herz/Kreislaufsystem, Beatmung und der Schlaf des Patienten werden kontinuierlich durch modernste Geräte überwacht. Während des gesamten Eingriffs betreut Sie ständig ein Anästhesist in Zusammenarbeit mit einer speziell ausgebildeten Pflegekraft.

Auf die Betreuung von Kindern legen wir besonderes Augenmerk. Kinder unter zwei Jahren werden im Operationssaal von speziell geschulten Anästhesisten betreut. Die Sicherheit des Kindes steht jederzeit im Vordergrund unseres Handelns, deshalb arbeiten wir eng mit den Kollegen der Klinik für Kinderheilkunde der Universitätsklinik Jena zusammen. Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder bis zum Operationssaal zu begleiten und sie direkt nach der Operation im Wachraum mit zu betreuen.

Unser Ärzteteam

Keine Ärzte gefunden

Dr. Martina Lange

Chefarzt
Anästhesie
036691 8-1163

Fachärztin für Anästhesiologie  und Intensivtherapie; Notfallmedizin, spezielle Schmerztherapie

Dr. Uwe Koschel

Ltd. Oberarzt
Anästhesie

Facharzt für Anästhesiologie; Notfallmedizin

Dr. Daniela Volkert

Oberarzt
Anästhesie
036691 8-1117

Departmentleiterin Intensivmedizin

Facharzt für spez. Anästhesie Intensivmedizin; Notfallmedizin

Dr. Christiane Harrweg

Oberarzt
Anästhesie

Departmentleiterin Anästhesie

Fachärztin für Anästhesiologie; Notfallmedizin

Davia Herrmann-Karbaum

Oberarzt
Anästhesie

Dipl.-Med. Ute König

Oberarzt
Anästhesie

Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivtherapie;
spezielle Kinderanästhesie, Transfusionsverantwortliche

Dr. Frank Saul

Oberarzt
Anästhesie

Dr. Manfred Rappsilber

Oberarzt
Anästhesie

Facharzt für Anästhesiologie, Kinderheilkunde; 
Notfallmedizin

Dipl.-Med. Martina Oehler

Facharzt
Anästhesie

Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Oleksander Gluz

Facharzt
Anästhesie

Facharzt für Anästhesiologie

Dr. Marijke Palutke-Kaiser

Facharzt
Anästhesie

Fachärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin

MU Dr. Martin Orendac

Facharzt
Anästhesie

Sybille Straub

Facharzt
Anästhesie

Facharzt für Anästhesiologie;
Notfallmedizin

Wissam Eldamacey M.D.

Facharzt
Anästhesie

Fachärztin für Anästhesiologie

Andreas Rudolph

Assistenzarzt
Anästhesie

Dr. Frederik Pfaff

Assistenzarzt
Anästhesie

Jasmin Löffler

Assistenzarzt
Anästhesie

Maximilian Klaus

Assistenzarzt
Anästhesie

Die häufigsten Anästhesieverfahren

Narkose (Allgemeinanästhesie)

Unter Narkose verstehen wir die Ausschaltung des Bewusstseins, die Schmerzlinderung unter der Operation und, wenn es die Operation erfordert, auch die Erschlaffung der Muskulatur. Als weltweites Standardverfahren eingesetzt ist die Technik der Allgemeinanästhesie extrem sicher. Sämtliche Organfunktionen, Herz-Kreislauf- Atmung (Beatmung) werden kontinuierlich überwacht. Die Erfassung aller Daten erfolgt elektronisch.

Die Freihaltung der Atemwege erfolgt mit einer Larynxmaske oder einem Tubus. Die Anlage kann unter Sicht mit Videolaryngoskopen erfolgen, nur im Einzelfall, dies trifft bei schweren Wirbelsäulen- oder Kehlkopfveränderungen zu mit Hilfe einer fiberoptische Intubation. Regelmäßig erhalten unsere Patienten eine Prophylaxe gegen Übelkeit nach der Operation. Auch die Überwachung der Narkosetiefe wird zusätzlich eingesetzt. Hier wird sowohl das ungewollte Aufwachen während der Operation verhindert, als auch eine zu tiefe Narkose, die ihrerseits die Erholung des Patienten gefährdet. 

Regionalanästhesie

Nicht jeder Eingriff erfordert eine Vollnarkose. Die Regionalanästhesie schaltet das Schmerzempfinden in bestimmten Körperregionen ab, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen. Zusätzlich erhält der Patient auf Wunsch ein Schlafmittel, das ihn während des Eingriffes in einen Dämmerschlaf versetzt.

Gerade bei orthopädischen Eingriffen profitieren Menschen von lokalen Betäubungsverfahren oft in Kombination mit einer Allgemeinanästhesie. Dadurch verkürzt sich die Erholungszeit und das Immunsystem des Patienten wird geschont, gleichfalls ist oft eine Abschirmung des Patienten von den Bedingungen während der Operation sinnvoll. 

Zudem können Physio- oder Ergotherapeuten früher mit der postoperativen Mobilisation beginnen – für den Patienten heißt das: Er kann schneller nach Hause und in seinen gewohnten Alltag zurückkehren.

 

Spinalanästhesie und Periduralanästhesie

Spinalanästhesien und Periduralanästhesien setzen wir bei Operationen vom Nabel abwärts und bei Tumorentfernungen im Bauchraum, wie auch bei Wirbelsäulenoperationen ein.

Wir sprechen dann von einer rückenmarknahen Anästhesie. Hierbei wird nicht, wie oft fälschlich angenommen in das Rückenmark gespritzt, sondern in die Nähe der Nerven die aus demselben austreten.

Vorteile sind Schonung des Immunsystems, Reduktion von Lungenentzündungen und natürlich Schmerzarmut. 

Insbesondere für die Knieendoprothetik zeichnen sich Vorteile der Spinalanästhesie ab, weniger Thrombosen, geringerer Blutverlust und bessere Atmung. Während der Operation können Patienten schlafen und ihre eigenen Playlists hören. Denken Sie bitte an ihr Smartphone. 

 

Plexusanästhesie der oberen Extremität

Die Betäubung der Arm- und Schulternerven wenden wir bei Eingriffen an der Hand, am Arm und an der Schulter an.
Je nach Operationsgebiet injiziert der Anästhesist das Betäubungsmittel in das Nervengeflecht …
… der Achselhöhle.
… unter- oder oberhalb des Schlüsselbeins.
… im Bereich der vorderen Halsmuskulatur. 

Es hängt ganz wesentlich vom Ort der Operation ab, welcher Zugang gewählt wird. Bei Schulteroperationen ist die Betäubung vom seitlichen Halsbereich eine manchmal unangenehme, aber für die Schmerzbekämpfung notwendige Maßnahme.

 

Beinplexusanästhesie

Das Bein wird von zwei großen Nerven, dem Plexus lumbalis und dem Plexus sacralis, versorgt. Je nach Notwendigkeit können einzelne Nerven der Geflechte, ebenfalls mit Hilfe der Sonografie oder der Nervenstimulation aufgesucht und betäubt werden.

Intensivtherapie

Intensivtherapie

In unserer interdisziplinären Intensivstation betreuen wir jährlich rund 1.000 Menschen mit Störungen lebenswichtiger Organfunktionen oder zur Überwachung nach operativen Eingriffen. Letzteres bietet auch Patienten mit Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Atemwege und anderen schweren Begleiterkrankungen die Möglichkeit sich endoprothetischen oder Wirbelsäulen Operationen zu unterziehen.

Die moderne perioperative Medizin ermöglicht heute, unter Einbeziehung der Intensivmedizin, eine Verbesserung der Lebensqualität; durch beispielsweise der Implantation einer Hüftendoprothese, die in der Vergangenheit wegen der Vorerkrankungen des Patienten nicht möglich gewesen wäre. 

Wir betreuen Patienten mit Blutvergiftungen (Sepsis), Lungenentzündungen, Störungen der Herz-Kreislauffunktion, Vergiftungen und nach Unfällen.

Die sehr gute Ausrüstung der Station erlaubt es uns Organfunktionen zeitweise zu ersetzen (Künstliche Beatmung, Atemunterstützung, Dialyse).

Ein wichtiger Punkt unserer Arbeit ist die Achtung des Patientenwillens. Neben der Berücksichtigung von Patientenverfügungen stehen wir in engem Kontakt mit Patienten und Angehörigen (Betreuern) um den aktuellen Patientenwillen zu erfragen und die Therapie zu erläutern. Uns ist daran gelegen, dass die Angst der Menschen vor der Apparatemedizin durch Vertrauen ersetzt wird.

Bei intensivtherapeutischen Maßnahmen zählt jede Minute: Unsere Ärzte und Pflegekräfte haben deshalb eine spezialisierte Ausbildung und eine vielschichtige Erfahrung, um Patienten im Notfall schnell und bestmöglich zu versorgen. 

Auf unserer interdisziplinären Intensivstation stehen wir Patienten aller Fachrichtungen bei: Dabei arbeiten wir eng mit den jeweiligen Kollegen zusammen, aus deren Kliniken die Patienten überwiesen wurden.

Falls Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden. So können Sie sicher sein, dass Ihre Angehörigen bei uns umfassend informiert und aufgeklärt werden. Gern ermöglichen wir Ihnen regelmäßige Besuche am Krankenbett. 

Ansprechpartnerin:

Departmentleiterin Intensivtherapie
Oberärztin Dr. med. Daniela Volkert

Facharzt für spez. Anästhesie Intensivmedizin; Notfallmedizin

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Orthopädische Ambulanz

ambulanz(at)waldkliniken-eisenberg.de

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