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Waldkliniken Eisenberg

Patientensicherheit

Ein hohes Maß an Sicherheit ist Ihr Anliegen und unser Anspruch.

Mit je knapp 1.000 Operationen in der Knie- und Hüftendoprothetik sowie mehreren hundert Operationen in den anderen Bereichen der Orthopädie verfügen wir über ein großes Maß an Routine und Erfahrung.

Unsere Qualitäten werden auch an der im deutschlandweiten Vergleich kurzen durchschnittlichen OP-Dauer sichtbar, da eine lange OP-Dauer nachweislich Einfluss auf die Infektionsrate hat.

Ebenso verhält es sich mit der kürzeren postoperativen Verweildauer in unserem Haus. Diese reduziert ebenfalls die Gefahr von Infektionen und bringt Sie schneller zu Ihrer Familie zurück. 

Damit steigern wir einerseits Ihre Lebensqualität und geben Ihnen die Möglichkeit, im eigenen Umfeld schnell wieder gesund zu werden.

 

Waldkliniken Eisenberg

Was wir für Sie tun

Wir haben in unserem Haus viele Maßnahmen ergriffen, die weit über die Standards zum Thema Patientensicherheit an deutschen Krankenhäusern hinausgehen. 

Die untenstehende Auswahl zeigt Ihnen, warum Sie an den Waldkliniken Eisenberg in den besten Händen sind.

 

Patientenarmband

Bei Ihrer Aufnahme bekommen Sie u.a. Ihr persönliches Patientenarmband. Dieses enthält alle notwendigen Angaben zu Ihrer Identität und dient Ihrer Sicherheit, zum Beispiel bei der OP-Vorbereitung, Verabreichung von Medikamenten oder der Verlegung auf eine andere Station.

Wer schon einmal einen Blick unsere Doku-Serie geworfen hat, wird den von Schwester Esta geprägten Ausdruck dafür kennen: "Unser All-Inclusive-Band".

Extradusche

Um das OP-Gebiet soweit möglich von Keimen zu befreien, bekommen Sie am Abend vor Ihrer Operation ein Dusch-Set mit einer Informationsbroschüre zur Anwendung. Die speziellen Reinigungsmittel sollten dann ein- bzw. zweimal vor der OP angewendet werden.

Schwedischer Spender

Der offizielle Name lautet eigentlich "Point of Care"-Spender und dient zur Desinfektion der Hände. Wir haben uns diese Inspiration aber aus Schweden geholt und deshalb auch so genannt. 

Der Schwedische Spender ist am Ende eines jeden Bettes angebracht und somit immer in Ihrem Blickfeld sowie für die Behandelnden innerhalb einer Armlänge erreichbar. Die schnelle Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln im "Point of Care", dem Bereich, an dem infektionskritische Tätigkeiten erfolgen, ist eine bedeutende Maßnahme im Bereich der Patientensicherheit.

Eine funktionierende Händedesinfektion senkt das Infektionsrisiko nachweislich um rund 50 Prozent. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, diese Möglichkeit zu nutzen. 

Damit haben wir frühzeitig eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umgesetzt und an den Waldkliniken Eisenberg auch etabliert – denn Standard ist dieser Spender in deutschen Krankenhäusern nicht.

Aktion Saubere Hände

Die "Aktion Saubere Hände" hat uns 2017 als einziges Krankenhaus in Ostthüringen mit Gold ausgezeichnet. Die Waldkliniken Eisenberg gehörten zu den 35 Häusern mit dem Gold-Zertifikat der nationalen Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Bei dieser Kampagne hatten über 1.000 Gesundheitseinrichtungen teilgenommen.

Unsere MitarbeiterInnen sind sich nachweislich bewusst, wie wichtig die permanente Einhaltung der Hygienestandards ist. Diese gelten bei der Händehygiene für fünf relevante Situationen, die die WHO (World Health Organisation) definiert hat: vor dem Patientenkontakt, vor aseptischen Tätigkeiten, nach Kontakt mit potenziell infektiösem Material, nach Patientenkontakt sowie nach Kontakt mit Oberflächen in unmittelbarer Umgebung des Patienten.

OP-Checkliste

Ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der Patientensicherheit bei Operationen sind OP-Checklisten. Auch hier setzen wir maßgeblich eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um. 

Die Checkliste ist dabei in 3 Phasen unterteilt: Die Zeit vor der Narkose, den Abschnitt vor dem ersten Schnitt und den Moment, bevor der Operierte den OP-Saal wieder verlässt. 

Unser OP-Team nimmt sich die nötige Zeit, um möglichst alle Fehlerquellen im Vorfeld auszuschließen. Mit Hilfe dieses Fragebogens wird Ihre Sicherheit weiter maßgeblich erhöht.

Die OP-Checkliste der WHO

MRE-Screening

Ziel des MRE-Screenings ist es, asymptomatische Träger multiresistenter Keime (Bakterien, bei denen einige Antibiotika nicht mehr wirken; z.B. MRSA) zu identifizieren, um gegebenenfalls über die Basishygiene hinausgehende Hygienemaßnahmen einzuleiten. 

Als Screening bezeichnet man die aktive und gezielte Suche nach MRE-besiedelten Personen unabhängig von klinischen Symptomen. 

Dafür geben wir Ihnen im Vorfeld einen Fragebogen, den Sie mit unserer Hilfe ausfüllen können. Sollte der Verdacht auf einen multiresistenten Erreger bestehen, greift das je nach Situation auf Sie zugeschnittene MRE-Schema, das Ihnen das höchste Maß an Sicherheit auf dem Weg zu Ihrer OP gewährleistet.

Bei positiv getesteten Patienten wird der OP-Termin in der Regel nach hinten verschoben, so dass die Patienten Zeit zum Auskurieren haben. Das geschieht zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer Patienten. 

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